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Beliebte englische Spezialitäten

Für die gute englische Küche ...

Englische Spezialitäten, Lebensmittel und Gewürze, die in keiner englischen Küche fehlen dürfen - selbst wenn diese Küche in Deutschland steht, denn Exil-Briten und Englandfans würden diese Zutaten auf jeden Fall vermissen.

Lamm ohne Mint Sauce? Für Briten undenkbar!

Was den Italienern ihr Pesto ist, ist dem Briten seine Mint Sauce. Eine intensiv grüne Mixtur aus fein gehackter frsicher Spearminze, Wasser, Essig, braunem Zucker und Zitronensaft. Das Ganze wird einige Minuten gekocht und dann in Twist-off-Gläser abgefüllt. So wie Marmelade. Für deutsche Gaumen ist Minzsoße an Lamm oder Rinderbraten sicherlich gewöhnungsbedürftig. Fest steht jedoch: Erst Minze gibt Fleisch den richtigen Frischekick. Mint Sauce passt zu kalten und warmen Fleischgerichten und darf in keiner guten englischen Küche fehlen.

Das Beste ist: Wer Mitchum- oder Spearmint-Pfefferminze im eigenen Garten hat, kann Minzsoße oder Minzsirup auch selber machen. Bitte wundern Sie sich nicht wenn im Rezept von Schokominze die Rede ist. Welche Minze Sie verwenden ist einerlei, die Mengenangaben und Herstellungsweisen ändern sich mit anderen Minzsorten nicht.

Colmans Classic Mint Sauce
Colmans Classic Mint Sauce
Lyons Biscuits Viscount
Lyons Biscuits Viscount
Beechs Mint Creams
Beechs Mint Creams

Mint Sauce schmeckt auch zu süßen Gerichten

Dass die Briten ein Faible für Minze haben, ist hierzulande spätestens seit den frühen 1970er-Jahren bekannt. Da kam nämlich After Eight nach Deutschland und jeder, der unbedingt britisch, besser snobistisch daherkommen wollte, demonsterierte dies am liebsten mit diesen hauchdünnen Schokoladentäfelchen und ihrer Pfefferminzfüllung. Seither ist viel geschehen und echte englische Mint-Schokolade erobert nach und nach den Rest der Welt. Köstlich!

An Marmite scheiden sich sogar englische Geister

Marmite Yeast Extract

Selbst Engländer können sich nicht entscheiden, ob sie Marmite Yeast Extract (Hefeextrakt) lieben oder hassen. Wer Marmite mag, streicht es hauchdünn auf gebutterten Toast und genießt ihn zu jeder Tageszeit.

Damit diese britische Spezialität im Zuge der Globalisierung nicht vergessen wird, läuft derzeit im britischen Fernsehen eine Werbekampagne, dessen seltsamer Humor allerdings nicht jeder lustig findet. Wir schon. Doch sehen und urteilen Sie selbst:

Funny, isn't it?

Haggis. Das schottisches Nationalgericht.

Was in Bayern der Wolperdinger ist, ist in England und Schottland der Haggis. Ein Fabelwesen, von dem in glühenden Farben berichtet wird. Aber das ist nur eine der vielen intererssanten Seiten des schottischen Nationalgerichts. Die Geschichte mit dem Fabelwesen wird auch nur erzählt, um Fremde in Erstaunen zu versetzen und um nicht zu verraten, woraus Haggis tatsächlich gemacht wird.

Damit rücken die Schotten freundlicherweise erst heraus, wenn es den Gästen sichtlich gemundet hat. Und das obwohl Haggis alles andere als hübsch anzusehen ist. Nun denn. Die Wahrheit ist: Haggis wird in einem gesäuberten Lamm-Magen hergestellt, der gefüllt ist mit Fleisch und Innereien (Herz, Lunge) vom Lamm sowie Hafergrütze (grob gemahlenes Hafermehl) und Gewürzen (Salz, Pfeffer, Muskat, Muskatblüte). Dahinter steht natürlich jede Menge Arbeit, die sich die schottische Hausfrau gerne erspart und Haggis deswegen beim Butcher ihres Vertrauens bestellt. Haggis muss absolut frisch sein, sonst schmeckt es nicht.

Beim "Burns Supper", dem jährlichen Fest zu Ehren des schottischen Nationaldichters Robert Burns, wird Haggis in geselliger Runde serviert. Die Schotten tragen dazu traditionell ihren Kilt mit allem was dazu gehört. Und während einer das Gedicht "Address to a Haggis" von Robert Burns zitiert, wird während der dritten Strophe Haggis kochend heiß serviert und mit einem Dolch feierlich aufgeschlitzt. Ein uriges Erlebnis für ausländische Gäste allemal.

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